Die Ambrosia-Allergie ist ein echtes Gesundheitsproblem. Die traubigen Blütenstände setzen Milliarden von hochgradig allergenen Pollenkörnern pro Jahr frei

Ambrosia-Allergie: Ursachen, Symptome, Tests, Behandlung

Die Ambrosia-Allergie ist ein echtes Gesundheitsproblem. Die traubigen Blütenstände setzen Milliarden von hochgradig allergenen Pollenkörnern pro Jahr frei

Ambrosia-Allergie: Ursachen, Symptome, Tests, Behandlung

Ambrosia, auch Ragweed genannt, ist eine Plage, und das gilt insbesondere für ihre Pollen. Diese invasive und hochgradig Allergie verursachende (=allergene) Pflanze ist seit Jahrzehnten ein zunehmendes Gesundheitsproblem mit Ursprung in Nordamerika. Mittlerweile ist sie aber ebenso auf der europäischen Seite des Atlantiks eine häufiger werdende Heuschnupfen-Ursache. Rund 33 Millionen Menschen in Europa sind gegen Ambrosia-Pollen sensibilisiert. Wissenschaftler glauben, dass sich die Zahl der Ambrosia-Allergiker in Europa bis 2050 mehr als verdoppeln wird – auf 77 Millionen. „Das sind besorgniserregende Zahlen“, kommentiert Michelle Epstein vom Labor für Experimentelle Allergologie der Medizinischen Hochschule Wien1. Denn Ambrosia breitet sich aus und ihre Pollensaison wird aufgrund des Klimawandels immer länger.

Dennoch ist das Bild nicht überall gleich in Europa, zumindest noch nicht. Es gibt Hotspots und Orte, an denen Ambrosia eine Bedrohung darstellt, die es zu überwachen gilt. Es braucht tatsächlich gerade einmal 10 Pollenkörner, um eine allergische Reaktion auszulösen.

Hast du Heuschnupfen-Symptome, die sich im Spätsommer wochenlang hinziehen? Leidest du z.B. unter einer verstopften oder laufenden Nase? Beeinträchtigen diese Symptome deine Arbeit, dein Studium oder deine Freizeit? Eine Ambrosia-Allergie kann starke Auswirkungen auf dein Leben haben. Lass uns mehr über diese lästige Pflanze herausfinden und was zu tun ist, wenn du glaubst, dagegen allergisch zu sein.

 

Was genau ist Ambrosia?

Ambrosia (auch Traubenkraut genannt) gehört zu den Korbblütlern und ist damit eine Verwandte des Gänseblümchens und der Sonnenblume – obwohl man das anhand der grünlichen traubigen Blütenstände niemals erahnen würde. Sie ist im Mittelmeerraum heimisch. Aber der größte Unruhestifter, die Beifuß-Ambrosia, kam vor ungefähr 100 Jahren nach Europa – in Kornlieferungen, die aus Nordamerika importiert wurden.

Die Beifuß-Ambrosia (Ambrosia artemisiifolia) ist eine Kräuterpflanze mit bis zu 1,2 m hohen, buschigen, verzweigten Stängeln und farnigen Blättern. Sie gedeiht in kargen und aufgewühlten Böden. Sie wächst auf trockenen Feldern und Weiden, an Straßenrändern, entlang von Zaunlinien, auf Baustellen und Mülldeponien.

 

Wo ist die Ambrosia ein Problem?

Die Beifuß-Ambrosia ist in ganz Mittel- und Osteuropa eine Plage. Das Unkraut hat z.B. Ungarn, aber auch das französische Rhône-Tal und Norditalien für sich erobert. Deutschland hat im Vergleich dazu noch einen relativ niedrigen Befall, die Tendenz ist jedoch steigend. Insbesondere in den östlichen und südlichen Landesteilen tritt Ambrosia gebietsweise auch häufiger auf. Damit die Ausbreitung so gering wie möglich bleibt, haben einige Teile des Landes Programme zur Kontrolle und Beseitigung der Ambrosia eingeführt. In der Schweiz gibt es sogar eine Melde- und Bekämpfungspflicht.

 

Schon gewusst …?

  • Während einer Ambrosia-Invasion in einem Gebiet dauert es etwa 20 Jahre, bis sich Allergie-Probleme in der Bevölkerung zeigen, und zu diesem Zeitpunkt lässt sich die Pflanze nur noch schwer ausrotten.
  • Die Samen können für 40 Jahre im Boden überleben, sodass Ambrosia-Pflanzen immer noch auftauchen können, selbst wenn du denkst, dass du sie losgeworden bist.
  • Ambrosia ist eine Kurztagspflanze, d. h. sie blüht erst nach dem längsten Tag am 21. Juni, der Sommersonnenwende.
  • Ambrosia-Allergien sind ein so ausgeprägtes Problem geworden, dass es inzwischen sogar einen Hashtag #InternationalRagweedDay (zum internationalen Ambrosia-Tag) gibt. Er ist am ersten Samstag des Sommers nach der Sommersonnenwende.
  • Die Hyposensibilisierung gegen Ambrosia-Pollen gibt es seit über 100 Jahren. Der erste erfolgreiche Versuch mit Allergiespritzen fand im Jahr 1913 statt.

Aber du musst nicht dort leben, wo Ambrosia wächst, um Allergiesymptome zu bekommen. Jede Pflanze produziert während der Saison bis zu einer Milliarde Pollenkörner. Die winzigen Partikel legen im Wind riesige Entfernungen zurück. Sie wurden sogar über 400 km von der Küste entfernt über dem Meer nachgewiesen.

 

Warum bringt die Ambrosia manche Leute zum Niesen?

Allergien beginnen im Immunsystem. Es ist dein Immunsystem, das deinen Körper vor Bakterien und Viren und anderen Bedrohungen schützt. Manchmal irrt es sich und reagiert auf eine eigentlich harmlose Substanz wie Ambrosia-Pollen über. Um die winzigen Partikel loszuwerden, produziert dein Immunsystem Antikörper namens Immunoglobulin E (IgE). Sie weisen andere Zellen an, Abwehrstoffe freizusetzen, einschließlich Histamin. Und genau das verursacht diese lästigen Ambrosia-Allergiesymptome.

Die Ambrosia ist eine Plage, und das gilt insbesondere für ihre Pollen. Diese invasive und allergene Pflanze ist seit Jahrzehnten ein Gesundheitsproblem in ihrem Ursprungsgebiet Nordamerika. Mittlerweile ist sie aber ebenso auf dieser Seite des Atlantiks eine häufiger werdende Heuschnupfen-Ursache. Rund 33 Millionen Menschen in Europa sind gegen Ambrosia-Pollen sensibilisiert. Wissenschaftler glauben, dass sich ihre Zahl bis 2060 verdoppeln könnte, wenn nicht sogar schon vorher. Denn Ambrosia breitet sich aus und ihre Pollensaison wird aufgrund des Klimawandels immer länger.

Dennoch ist das Bild nicht überall gleich in Europa, zumindest noch nicht. Es gibt Hotspots und Orte, an denen Ambrosia eine Bedrohung darstellt, die es zu überwachen gilt. Es braucht tatsächlich gerade einmal 10 Pollenkörner, um eine allergische Reaktion auszulösen.

Hast du Heuschnupfen-Symptome, die sich im Spätsommer wochenlang hinziehen? Leidest du z.B. unter einer verstopften oder laufenden Nase? Beeinträchtigen diese Symptome deine Arbeit, dein Studium oder deine Freizeit? Eine Ambrosia-Allergie kann starke Auswirkungen auf dein Leben haben. Lass uns mehr über diese lästige Pflanze herausfinden und was zu tun ist, wenn du glaubst, dagegen allergisch zu sein.

Ambrosia, auch Ragweed genannt, ist eine Plage, und das gilt insbesondere für ihre Pollen. Diese invasive und hochgradig Allergie verursachende (=allergene) Pflanze ist seit Jahrzehnten ein zunehmendes Gesundheitsproblem mit Ursprung in Nordamerika. Mittlerweile ist sie aber ebenso auf der europäischen Seite des Atlantiks eine häufiger werdende Heuschnupfen-Ursache. Rund 33 Millionen Menschen in Europa sind gegen Ambrosia-Pollen sensibilisiert. Wissenschaftler glauben, dass sich die Zahl der Ambrosia-Allergiker in Europa bis 2050 mehr als verdoppeln wird – auf 77 Millionen. „Das sind besorgniserregende Zahlen“, kommentiert Michelle Epstein vom Labor für Experimentelle Allergologie der Medizinischen Hochschule Wien. Denn Ambrosia breitet sich aus und ihre Pollensaison wird aufgrund des Klimawandels immer länger.

Dennoch ist das Bild nicht überall gleich in Europa, zumindest noch nicht. Es gibt Hotspots und Orte, an denen Ambrosia eine Bedrohung darstellt. Es braucht tatsächlich gerade einmal zehn Pollenkörner, um eine allergische Reaktion auszulösen.

Hast du Heuschnupfen-Symptome, die sich im Spätsommer wochenlang hinziehen? Leidest du z.B. unter einer verstopften oder laufenden Nase? Beeinträchtigen diese Symptome deine Arbeit, dein Studium oder deine Freizeit? Eine Ambrosia-Allergie kann starke Auswirkungen auf dein Leben haben. Lass uns mehr über diese lästige Pflanze herausfinden und was zu tun ist, wenn du glaubst, dagegen allergisch zu sein.

 

Was genau ist Ambrosia?

Ambrosia (auch Traubenkraut genannt) gehört zu den Korbblütlern und ist damit eine Verwandte des Gänseblümchens und der Sonnenblume – obwohl man das anhand der grünlichen traubigen Blütenstände niemals erahnen würde. Sie ist in wärmeren Regionen heimisch. Der größte Unruhestifter, die Beifuß-Ambrosia, kam vor ungefähr 100 Jahren nach Europa – in Kornlieferungen, die aus Nordamerika importiert wurden.

Die Beifuß-Ambrosia (Ambrosia artemisiifolia) ist eine Kräuterpflanze mit bis zu 1,8 Meter hohen, buschigen, verzweigten Stängeln und farnigen Blättern. Sie gedeiht in kargen und aufgewühlten Böden. Sie wächst auf trockenen Feldern und Weiden, an Straßenrändern, entlang von Zaunlinien, auf Baustellen und Mülldeponien.

 

Wo ist Ambrosia ein Problem?

Die Beifuß-Ambrosia ist in ganz Mittel- und Osteuropa eine Plage. Das Unkraut hat z.B. Ungarn, aber auch das französische Rhône-Tal und Norditalien für sich erobert. Deutschland hat im Vergleich dazu noch einen relativ niedrigen Befall, die Tendenz ist jedoch steigend. Insbesondere in den östlichen und südlichen Landesteilen tritt Ambrosia gebietsweise auch häufiger auf. Damit die Ausbreitung so gering wie möglich bleibt, haben einige Teile des Landes Programme zur Kontrolle und Beseitigung der Ambrosia eingeführt. In der Schweiz gibt es sogar eine Melde- und Bekämpfungspflicht.

 

Schon gewusst …?

  • Während einer Ambrosia-Invasion in einem Gebiet dauert es etwa 20 Jahre, bis sich Allergie-Probleme in der Bevölkerung zeigen, und zu diesem Zeitpunkt lässt sich die Pflanze nur noch schwer ausrotten.
  • Die Samen können für 40 Jahre im Boden überleben, sodass Ambrosia-Pflanzen immer noch auftauchen können, selbst wenn du denkst, dass du sie losgeworden bist.
  • Ambrosia ist eine Kurztagspflanze, d. h. sie blüht erst nach dem längsten Tag am 21. Juni, der Sommersonnenwende.
  • Ambrosia-Allergien sind ein so ausgeprägtes Problem geworden, dass es inzwischen sogar einen Hashtag #InternationalRagweedDay (zum internationalen Ambrosia-Tag) gibt. Er ist am ersten Samstag des Sommers nach der Sommersonnenwende.
  • Die Hyposensibilisierung gegen Ambrosia-Pollen gibt es seit über 100 Jahren. Der erste erfolgreiche Versuch mit Allergiespritzen fand im Jahr 1913 statt.

 

Aber du musst nicht in der Nähe von Ambrosien leben, um Ambrosia-Allergiesymptome zu bekommen. Jede Pflanze produziert während der Saison bis zu einer Milliarde Pollenkörner. Die winzigen Partikel legen im Wind riesige Entfernungen zurück. Sie wurden sogar über 400 Kilometer von der Küste entfernt über dem Meer nachgewiesen.

 

Warum bringt Ambrosia manche Leute zum Niesen?

Allergien beginnen im Immunsystem. Es ist dein Immunsystem, das deinen Körper vor Bakterien und Viren und anderen Bedrohungen schützt. Manchmal irrt es sich und reagiert auf eine eigentlich harmlose Substanz wie Ambrosia-Pollen über. Um die winzigen Partikel loszuwerden, produziert dein Immunsystem Antikörper namens Immunoglobulin E (IgE). Sie weisen andere Zellen an, Abwehrstoffe freizusetzen, einschließlich Histamin. Und genau das verursacht diese lästigen Ambrosia-Allergiesymptome.

 

Junge Frau mit grübelndem Gesicht – könnte sie allergisch gegen mehr als eine Sache sein?

Wie lange dauert die Ambrosia-Saison an?

Ambrosia-Pflanzen blühen 6 bis 10 Wochen lang ab Juli oder August. In vielen Gegenden erreicht die Freisetzung von Pollen Mitte September ihren Höhepunkt. Aber wann genau Symptome einer Ambrosia-Allergie auftreten, hängt davon ab, wo du lebst und wie das Wetter im jeweiligen Jahr ist. Ist der Herbst warm und trocken, kann es sein, dass deine Nase bis in den Oktober oder sogar November hinein verstopft ist. Ambrosia-Pollen hören erst dann auf, Probleme zu verursachen, wenn der erste Frost die Pflanzen eingehen lässt.

Deshalb ist der Klimawandel ein wichtiges Thema bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Ambrosia und die Ambrosia-Allergie erforschen. Die steigenden Temperaturen tragen dazu bei, dass sich die Pflanze in Europa weiter nach Norden ausbreitet und sich die Pollensaison verlängert. Steigende CO2-Spiegel können Pflanzen wie Ambrosia dazu anregen, noch mehr allergene/potentere Pollen zu produzieren.

Symptome der Ambrosia-Allergie

Symptome der Pollenallergie betreffen in der Regel die Nase und Atemwege, wenn die winzigen Partikel eingeatmet worden sind. Der Kontakt kann auch eine allergische Reaktion in den Augen und auf der Haut verursachen:

  • Heuschnupfen: eine verstopfte oder laufende Nase vermehrtes Niesen. Auch bekannt als saisonale allergische Rhinitis (allergischer Schnupfen)
  • Augenreizung mit Jucken, Brennen, Rötung und Tränen
  • Symptome der unteren Atemwege: Husten, Kurzatmigkeit, Engegefühl in der Brust und laute Atemgeräusche
  • Ambrosia-Ausschlag: juckende rote Streifen hinter den Ohren oder im Gesicht, im Bereich der Augen, dem Halsausschnitt und den Unterarmen auch bekannt als über die Luft übertragene Kontaktdermatitis

Ambrosia-Allergie: Kreuzreaktionen

Wenn du eine Allergie gegen Ambrosia-Pollen hast, könntest du auch auf andere Korbblütler (Asteraceae) reagieren. Dazu gehört auch Beifuß, ein Unkraut, das ebenfalls häufig Heuschnupfen verursacht.

Kreuzreaktionen treten auf, weil die Pollen anderer Pflanzen oder bestimmte Nahrungsmittel Allergene enthalten, die den Allergenen in den Ambrosia-Pollen sehr ähnlich sind. Das ist auch der Grund, warum manche Menschen eine leichte, lokale Reaktion im Mund, im Rachen, an den Lippen oder im Gesicht bekommen, wenn sie bestimmte Nahrungsmittel essen. Das wird als Kreuzallergie oder orales Allergiesyndrom (OAS) bezeichnet.

Sonnenblumenkerne, Cantaloupe-Melonen, Honigmelonen, Wassermelonen, Bananen, Gurken, weiße Kartoffeln und Zucchini enthalten alle ein ähnliches Eiweiß, das den Allergenen in Ambrosia-Pollen ähneln. Daher könnten diese beim Verzehr zu unangenehmen Beschwerden in deinem Mund führen.

 

Woher weiß ich, dass ich eine Ambrosia-Allergie habe?

Die Allergiesymptome können vertraut klingen. Der Zeitpunkt könnte richtig sein. Aber es gibt auch andere Pollen, die im Spätsommer und frühen Herbst Allergiebeschwerden verursachen können. Kreuzreaktionen können zusätzlich Verwirrung stiften. Du solltest also mit deiner Ärztin oder deinem Arzt sprechen, um Klarheit zu schaffen. Sie oder er wird mehr über deine Krankengeschichte wissen wollen und dich fragen, ob es Allergien in deiner Familie gibt. Wahrscheinlich wird dir ein Allergietest in Form eines Haut- oder Bluttests vorgeschlagen.

Wenn es sich um eine Ambrosia-Allergie handelt, kannst du mit praktischen Schritten beginnen, um die Exposition gegenüber deinem Auslöser zu begrenzen. Deine Ärztin oder dein Arzt wird mit dir auch über Behandlungsmöglichkeiten sprechen.

 

Junge Frau mit grübelndem Gesicht – könnte sie allergisch gegen mehr als eine Sache sein?

Auf Pollen vorbereitet sein

Hast du eine Ambrosia-Allergie? Erhalte täglich Ambrosia-Pollenflug-, Wetter- und Luftqualitätsdaten auf dein Handy und verfolge deine Allergiesymptome mit unserer kostenlosen App.

8 Tipps zur Vermeidung von Ambrosia-Pollen

Informationen zur Pollenflugbelastung und ein Pollenflugkalender sind nützliche Werkzeuge, um dich selbst zu informieren, wann du besser drinnen bleiben solltest. Du kannst sogar aktuelle Informationen zu Pollenflugwerten auf dein Handy erhalten. Und hier sind einige andere Möglichkeiten, um den Kontakt mit Ambrosia-Pollen zu reduzieren:

  • Begrenze deine Zeit im Freien, vor allem gegen Mittag, wenn Ambrosia-Pollen ihre Spitzenwerte erreichen.
  • Lerne kühlere Morgenstunden (unter 10 °C) und regnerische Tage zu schätzen, da die Pollenbelastung durch Ambrosia dann tendenziell niedriger ist.
  • Habe stets ein Allergie-Survival-Kit zur Hand: eine Maske, eine Sonnenbrille mit Seitenschutz, einen Hut mit weiter Krempe
  • Halte die Fenster während der Ambrosia-Pollen-Saison geschlossen. Die winzigen Pollenkörner legen mit dem Wind weite Strecken zurück, sodass sie nachts immer noch in der Luft sein können, wenn sich andere Pollen bereits gelegt haben.
  • Verwende einen speziellen Luftreiniger, um dein Zuhause so allergenarm wie möglich zu halten.
  • Ziehe deine Straßenschuhe aus und wechsle deine Kleidung, sobald du nach Hause kommst – am besten im Badezimmer –, damit du keine unnötigen Pollen in deinen Wohn- und Schlafbereich einschleppst.
  • Dusche und wasche deine Haare, bevor du ins Bett gehst.
  • Haustiere bringen Ambrosia-Pollen mit ins Haus, also lasse sie nicht in deinem Schlafzimmer schlafen.

 

Jede Ambrosia-Pflanze produziert während der Saison bis zu einer Milliarde Pollenkörner. Die winzigen Partikel können im Wind weite Entfernungen zurücklegen. 

Ad-hoc-Behandlungen für Ambrosia-Allergiesymptome

Augentropfen und Salzwasser-Nasenspülungen können beruhigend sein und helfen, Pollen loszuwerden. Medikamente zur Kontrolle der Symptome helfen dir kurzfristig, das Leben mit Ambrosiapollen-Allergie zu erleichtern. Bestimmte Arten von Allergie-Medikamenten musst du bereits einige Zeit vor der Pollensaison einnehmen, um im akuten Pollenflug rechtzeitig eine Wirkung zu spüren. Allergiesymptome bekommst du meist trotzdem noch, aber im besten Fall sind diese dann milder.

Ein Antihistaminikum hemmet die Freisetzung von Histamin aus Allergiezellen. Histamin ist ein Botenstoff, der unter anderem für deine Heuschnupfensymptome verantwortlich ist. Es gibt Tabletten, Augentropfen, Nasensprays und Cremes. Kortisonhaltige Nasensprays können zudem entzündungshemmend wirken. Und Dekongestiva bekämpfen die verstopfte Nase, sollten aber aufgrund ihres hohen Abhängigkeitspotenzials nur für eine begrenzte Zeit eingenommen werden.

Viele Antihistaminika und andere Heuschnupfen-Medikamente sind rezeptfrei erhältlich. Für stärkere Varianten wird ein Rezept benötigt. Frage daher deine Ärztin oder deinen Arzt um Rat.

Ad-hoc-Behandlungen für Ambrosia-Allergiesymptome

Augentropfen und Salzwasser-Nasenspülungen können beruhigend sein und helfen, Pollen loszuwerden. Medikamente zur Kontrolle der Symptome helfen dir kurzfristig, das Leben mit Ambrosiapollen-Allergie zu erleichtern.

Jede Ambrosia-Pflanze produziert während der Saison bis zu einer Milliarde Pollenkörner. Die winzigen Partikel können im Wind weite Entfernungen zurücklegen. 

Bestimmte Arten von Allergie-Medikamenten musst du bereits einige Zeit vor der Pollensaison einnehmen, um im akuten Pollenflug rechtzeitig eine Wirkung zu spüren. Allergiesymptome bekommst du meist trotzdem noch, aber im besten Fall sind diese dann milder.

Ein Antihistaminikum hemmt die Freisetzung von Histamin aus Allergiezellen. Histamin ist ein Botenstoff, der unter anderem für deine Heuschnupfensymptome verantwortlich ist. Es gibt Tabletten, Augentropfen, Nasensprays und Cremes. Kortisonhaltige Nasensprays können zudem entzündungshemmend wirken. Und Dekongestiva bekämpfen die verstopfte Nase, sollten aber aufgrund ihres hohen Abhängigkeitspotenzials nur für eine begrenzte Zeit eingenommen werden.

Viele Antihistaminika und andere Heuschnupfen-Medikamente sind rezeptfrei erhältlich. Für stärkere Varianten wird ein Rezept benötigt. Frage daher deine Ärztin oder deinen Arzt um Rat.

Hausstaubmilben beißen nicht – es sind ihre winzigen Abfallprodukte (Kot und Hautschuppen), die eine allergische Reaktion auslösen können. Jede Hausstaubmilbe produziert davon in ihrem Leben bis zum 200-Fachen ihres Körpergewichts.

Wie entstand der Mythos von Hausstaubmil-benbissen?

Nun, Hausstaubmilben beißen vielleicht nicht, aber andere Milben schon. Und diese haben der ganzen Familie einen schlechten Ruf eingebracht. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Es gibt beißende Milben, die Mäuse und Ratten oder Vögel lieber mögen, aber auch auf Menschen ausweichen, wenn sie müssen. Und es gibt andere, die Krätze verursachen können. Aber nicht die Hausstaubmilbe.

Hyposensibilisierung gegen Ambrosia-Pollen

Deine Ärztin oder dein Arzt kann dir auch eine Hyposensibilisierung (Allergie-Immuntherapie) vorschlagen. Die Hyposensibilisierung setzt an der Ursache deiner Ambrosia-Allergie an und wirkt nicht nur gegen die Symptome. Sie ist die einzige Allergiebehandlung, die den Krankheitsverlauf nachhaltig verändern kann, und das auf natürliche Weise.

Eine kontrollierte, wiederholte Exposition gegenüber dem Allergen kann dein Immunsystem wieder so trainieren, dass es Ambrosia-Pollen nicht mehr fälschlicherweise als Bedrohung, sondern es als harmlosen Teil der Umwelt wahrnimmt. Sie kann deine Allergiesymptome stark verringern.

Redaktionsrichtlinien

Allergiecheck macht Allergiewissen verständlich für jeden und hält sich dafür an ein aufwendiges Redaktionsverfahren. Wir legen zum Beispiel Wert auf aktuelle und verlässliche Informationsquellen. Expertinnen und Experten der medizinischen Abteilung überprüfen unsere Inhalte, bevor wir sie an dich weitergeben. Das Experten- sowie auch das Redaktionsteam bemühen sich, jederzeit genau, gründlich, klar und objektiv zu sein. Unsere Redaktionsrichtlinien erklären im Detail, wie wir dies tun.

Allergiecheck macht Allergiewissen verständlich für jeden und hält sich dafür an ein aufwendiges Redaktionsverfahren. Wir legen zum Beispiel Wert auf aktuelle und verlässliche Informationsquellen. Expertinnen und Experten der medizinischen Abteilung überprüfen unsere Inhalte, bevor wir sie an dich weitergeben. Das Experten- sowie auch das Redaktionsteam bemühen sich, jederzeit genau, gründlich, klar und objektiv zu sein. Unsere Redaktionsrichtlinien erklären im Detail, wie wir dies tun.